Was ist ein Mode-S-Transponder?
Mode-Sist die gängigste Form von Transpondern, die bei GA-Flugzeugen in Großbritannien und Europa verwendet wird.
Was wird im Mode-S übertragen?
Diewichtigsten Mode-S-Übertragungsinformationen sind:
Die Grenzen von Mode-S.
Mode-S-Transponderenthalten keine GPS-Position, daher wird es, wenn es erkannt wird, als peilloses Ziel bezeichnet. Dies steht im Gegensatz zu modernen EC-Geräten wie PilotAware, FLARM und ADS-B, die eine GPS-Position enthalten, die als 3D-Verkehr bezeichnet wird. Außerdem sendet Mode-S nur (bei 1090 MHz), wenn es von einem Bodenradarsignal oder dem TCAS-System eines Flugzeugs abgefragt wird. Dies ist der Schlüssel zum Verständnis der Funktionsweise von Mode-S, denn wenn der Transponder nicht abgefragt wird, sendet er auch nicht. Dieses Ausbleiben der Antwort kann bei niedrigen Flughöhen und/oder in abgelegenen Gebieten auftreten.
Wie PilotAware Mode-S erkennt und verarbeitet.
PilotAwareempfängt die Mode-S-Transpondermeldungen direkt über den integrierten 1090MHz-Empfänger. PilotAware verwendet die Daten des Höhenmessers, um den relativen vertikalen Abstand zum Wirtsflugzeug zu bestimmen; diese Daten werden dann direkt an Navigationsanwendungen weitergegeben.
Da Mode-S keine vom GPS abgeleitete Position enthält, verwendet PilotAware Signalverarbeitungsalgorithmen, die die ICAO, die Signalstärke und die Änderungsrate der empfangenen Leistung verwenden, um eine Entfernung relativ zu konfigurierbaren Parametern zu berechnen. Diese relative Entfernung wird dann zusammen mit dem absoluten vertikalen Abstand zur Anzeige an Navigationsanwendungen weitergegeben. Der vertikale Abstand liegt innerhalb der Genauigkeit des Gebers des Zielflugzeugs, die in der Regel bei +\- 100 Fuß liegt.
PilotAware gibt Ihnen die Möglichkeit, die Empfindlichkeit zu konfigurieren und unnötige Flugzeuge herauszufiltern.
WiePilotAware Mode-S zu einem 3D-Ziel macht!
Mode-S/3D ist eine einzigartige Technik von PilotAware, die den Standort des Mode-S-Verkehrs durch Multilateration seiner Position wiedergibt. Mit Hilfe der Multilaterationstechnik können die Standorte der mit Mode-S ausgestatteten Flugzeuge durch präzise Zeitmessmethoden berechnet werden. Sobald die Mode-S-Positionen berechnet sind, werden sie an die ATOM gesendet, die sie dann an die mit PilotAware ausgestatteten Flugzeuge weiterleiten. Die verwendeten Multilaterationsdaten werden von 360 Radar Ltd. als Best-Effort-Service bereitgestellt. Sie entsprechen keiner Luftfahrtnorm.